Stolpersteine bei der Wordpress-Migration
16. Januar 2008Dieser Blog läuft seit heute mit der aktuellsten Wordpress-Version 2.3.2. Den Umzug zu einem neuen Webhoster habe ich gleich zum Anlass genommen, auf die neuste Wordpress-Version upzugraden.
Die grösste Herausforderung war aber die Migration aller Daten (Postings, Kommentare, Bilder, Blogroll, Template, Einstellungen von Plugins…) zum neuen Hoster. Grundsatz: Datensicherung, Datensicherung, Datensicherung.
Dann ging es los:
1. MySQl einrichten mit Username und Passwort. Easy
2. Neustes Wordpress runterladen und auf den neuen Serverplatz hochladen. Auch easy.
3. Hochladen aller Bilder und dem Template. Wenn man Anpassungen in den Template-Dateien gemacht hat, bsp. die Anzeige des Datums, muss man die Dateien vom alten Serverplatz kopieren, nicht das unbearbeitete Template neu hochladen! Bei den Bildern auf die Beibehaltung der Ordner-Struktur achten.
4. Importieren von Postings und Kommentaren. Sicher der Höhepunkt der Migration. Wordpress bietet unter Verwalten / Export die Möglichkeit, den Inhalt der Datenbank als XML zu exportieren und dann am neuen Ort wieder zu importieren. Hat sauber geklappt. Alle Postings sind wieder da, auch dem ursprünglichen Datum. Dies ist wichtig, weil sonst alle alten Permalinks ins Leere führen würden.

Unter Verwalten/Exportieren kann man den Datenbankinhalt als XML exportieren.
Blogroll und Sidebar-Widgets fehlen
Als einzigen „Datenverlust“ habe ich den Verlust aller Blogroll-Einträge und die Reihenfolge der Widgets in der Sidebar zu vermelden. Diese wurden entgegen meiner Erwartung nicht im XML abgespeichert. Doch zum Glück hatte ich vorgesorgt:
Meine Tipps:
Blogroll: Die Blogs, die man in der Blogroll stehen haben will, von Hand in eine .txt oder .html-Datei kopieren und dann nach der Migration im Wordpress neu erfassen.
Widgets: Anordnung der Widgets aufschreiben (oder einen Screenshot machen, wenn man keinen Notizblock mehr hat). Kritisch sind die Text-Widgets, die Text oder html-Code enthalten. Ich habe den Inhalt jedes Widgets in eine txt-Datei kopiert. So konnte ich schnell die Sidebar wieder neu aufbauen.
Plugins neu installieren
Neu hochladen muss man alle Plugins und aktivieren. Am besten auch gleich die aktuellsten Versionen besorgen und prüfen, ob sie mit dem neuen Wordpress auch funktionieren. Manche Plugins erlauben umfangreiche Einstellungen, die muss man dann neu machen (also vorher aufschreiben oder einen Screenshot machen!). Wenn man Glück hat, kann man die Einstellungen als XML exportieren und dann wieder einspielen. Dies ist natürlich am komfortabelsten, aber abhängig vom Plugin.
So gesehen sind Upgrade und Migration eines Wordpress-Blogs eigentlich kein grosses Problem, nur ein paar Stunden muss man sich schon nehmen. Und nie vergessen, bevor man migriert oder beim alten Hoster Daten löscht:
Datensicherung, Datensicherung, Datensicherung
In eigener Sache, Wordpress 1 Kommentar










