Können Avatare radioaktiv verseucht werden?
28. August 2007Professoren der University of Denver haben in Second Life eine Inselgruppe erworben, die sogenannten SciLands, um dort Forscher aus der ganzen Welt zu versammeln.
Die Vision der beiden Professoren Robert Amme und Zeev Shayer ist es, eine neue Art von virtuellem Vorlesungssaal zu schaffen und auch eine Umgebung, in der mit gefährlichen Substanzen wie radioaktivem Material, experimentiert werden kann.
Nun haben sie von der US-amerikanischen Nuclear Regulatory Commission einen mit 200.000 Dollar dotierten Auftrag bekommen, um ein Atomkraftwerk in Second Life zu bauen. Das virtuelle AKW soll den Avataren nahe bringen, wie viel umweltfreundlicher Atomkraft doch gegenüber vielen anderen Arten der Energiegewinnung sei. Nach krisengeschüttelten Monaten steht Second Life also wieder eine strahlende Zukunft bevor.
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