Es hätte so ein ruhiger Arbeitstag werden können – doch leider kam alles anders. Heute vormittag war es vorbei mit meinem Internetzugang – mein D-Link Router DIR-855 hatte den Geist aufgegeben. Genauer gesagt funktionierte die automatische Zuweisung von IP-Adressen (DHCP) nicht mehr.
Der Techniker an der D-Link Hotline war sehr unfreundlich und riet mir, das Gerät auf statische IP-Adressen zu konfigurieren, dann könne ich ja wieder ins Internet. Eine Fehlfunktion beim DHCP sei noch kein Garantiefall. Der Router ist gerade mal fünf Monate alt und seitdem bei mir in Betrieb und hat neu 200 Franken gekostet.
Nachdem der erste Frust sich verzogen hatte, habe ich einen neuen Router bestellt – natürlich nicht mehr von D-Link. Geräte von D-Link kommen mir nicht mehr ins Haus. Der Vorgänger von meinem jetzigen Gerät war mit ähnlichen Problemen nach etwas über einem Jahr kaputt gegangen.
Nun warte ich als auf den neuen Router. Den D-Link habe ich mir unterdessen mal von innen angesehen und stelle in bester Internet-Tradition die Bilder hier online…
An die D-Link Hotline: Ist das Gerät jetzt kaputt genug?
Der neue Cablecom-Chef Eric Tveter hat den härtesten Job der Schweiz. Die Tunnelbauer der NEAT mögen da anderer Meinung sein, aber zu beneiden ist der Mann sicher nicht. Sein Ziel ist es, den Kundenservice und die Kundenzufriedenheit zu verbessern. Am Montag abend strahlte das Wirtschaftsmagazin ECO des Schweizer Fernsehens ein Portrait aus, was ihn auch beim Hausbesuch bei einer unzufriedenen Cablecom-Kundin zeigte.
Seit ein paar Tagen bin ich stolzer Besitzer einer „mediabox HD recorder“ der Cablecom, also digitales Fernsehen mit allen HD-Kanälen. Da ich am Montag Abend nicht zu Hause war, habe ich die ECO-Sendung einfach aufgezeichnet und heute Dienstag angesehen. Doch bevor die Sendung zu Ende war, endete meine Aufzeichnung. Die Box kann nur maximal 10 Minuten länger aufzeichnen, als die Sendung gemäss Programmplanung geht. Da vor ECO noch viel Werbung ausgestrahlt wurde, konnte meine Box die Sendung nicht komplett aufzeichnen. Wenn Eric Tveter die Kundenzufriedenheit steigern will, muss er auch seine Produkte verbessern. Es kann doch nicht sein, dass eine Set-Top Box so etwas wie eine „Showview“-Funktion nicht kennt. Damit wird sichergestellt, dass eine Sendung immer komplett aufgezeichnet wird, auch wenn sie später anfängt oder länger dauert. Das gab es zu den guten alten VHS-Zeiten schon. Im digitalen Zeitalter ist Cablecom nicht fähig, diese einfache Funktion zu integrieren. Fortschritt lässt grüssen.
Mit Hilfe vom Schweizer Fernsehen lanciert Eric Tveter eine Imagekampagne für sein Unternehmen. Ich muss sagen: Sorry, bei mir nicht angekommen, die Aufzeichnung war zu früh zu Ende…
Endlich konnte ich mir von der Schweizer Piratenpartei ein persönliches Bild machen. So ging ich am Samstag Nachmittag zur “Pirateninvasion” in die Basler Fussgängerzone. Dabei wurde ich natürlich prompt fotografiert und mein Bild wurde ohne mich zu fragen ins Web gestellt.. -:) So schnell kommt ein neuer Baustein für meine persönliche Online-Reputation dazu.
Bild: Martin Rohner / facebook.com
Aber easy, mich stört es nicht, am Info-Stand der Piratenpartei fotografiert zu werden. Ich fand die „Invasion“ eine super Idee und es war eine gute Gelegenheit, in einem direkten Gespräch ein paar Fragen zu klären.
Seitdem ich Snow Leopard installiert hab, ist all mein Geld weg, dabei verkauft Apple das Update doch so günstig…
Nein, ich hab nur keinen Zugriff mehr drauf. Die Migros Bank hat es nicht geschafft, ihr Online-Banking rechtzeitig an den weissen Leoparden anzupassen, obwohl das Betriebssystem schon lange für Entwickler verfügbar war. Ein Anruf bei der Hotline bringt auch keine Klarheit. Im Moment wisse man nicht, wann das E-Banking für Apple-User wieder laufe. Für eine der grösseren Schweizer Banken eine kolossale Fehlleistung, was Kundenservice angeht. Auf Twitter würde man es kurz und knapp formulieren: #migrosbank #ebanking #fail
Seit heute gehören mehrere Schweizer Städte zum Kreis der Metropolen, welche virtuell via Google Streetview besucht werden können. So auch meine Heimatstadt Basel. In der Schweiz hat sich Google offenbar die Mühe gemacht, auch jede Quartierstrasse abzufahren. Jetzt kann also die ganze Welt sehen, wo ich wohne… ob es sie auch interessiert?
Google weiss, wo ich wohne…
Google Streetview ist zwar eine feine Sache, wenn es darum geht, andere Städte zu erkunden, aber wenn denn das eigene Haus oder das eigene Auto auf Google zu sehen sind, ist es schon ein anderes Gefühl. Ich kann alle gut verstehen, welche Google’s Streetview als Eingriff in die Privatsphäre empfinden.
Nach über zwei Jahren Dauerärger habe ich den Rückschritt ins analoge TV-Zeitalter vollzogen und mein digital TV bei cablecom gekündet. Von Anfang an waren die von der cablecom angebotenen Set-Top Boxen mangelhaft, ein Stück unausgereifte Technik. In den vergangenen zwei Jahren hat sich dies aber keineswegs gebessert. Auf Empfehlung eines cablecom-Verkäufers bestellte ich vergangene Woche den HD mediabox recorder, der „viel besser“ sein sollte als meine alte zweijährige Box.
Doch welche ein Schock: Langsam, schwerfällig und die Bedienungssoftware noch schlechter, als bei meiner alten Box. Also schnell (relativ!) bei der Kunden-Hotline angerufen, um meine alte Box wieder aktivieren zu lassen. Das sei vom System her nicht möglich, ich würde aber eine neue Box zugeschickt bekommen. Das wären dann drei Set-Top Boxen von der cablecom, die ich gleichzeitig im Wohnzimmer stehen hätte! Eine andere Möglichkeit wäre, mit meiner alten Box quer durch die Stadt zu fahren und sie dort bei einem Supportcenter wieder frei schalten zu lassen. Das ist echt Technik die begeistert. Dass ich auf diese Möglichkeit verzichtet habe, konnte der cablecom-Techniker am Telefon nicht verstehen. Nach zwei Jahren Beta-Testen ohne Aussicht auf Besserung, habe ich meinen Vertrag gekündet.
Ich hoffe, dass es die Schweizer Politik endlich auf die Reihe kriegt und es der cablecom verbietet, das digitale TV-Signal proprietär zu verschlüsseln. Der Markt muss endlich für andere Hersteller geöffnet werden. Was es auch nicht braucht, ist ein eigener Schweizer Digital-Standard, wie er von verschiedenen Seiten gefordert wird. Das wäre nur ein erneutes Hindernis, welches die Schweiz zu einer digitalen Insel machen würde.