Als Ursula von der Leyen am 17. August um 20 Uhr im gemütlichen Salzbrunnenhaus der saarländischen Gemeinde Sulzbach die örtlichen CDU-Anhänger auf die bevorstehende Landtagswahl einstimmte, hatte die Bundesfamilienministerin wohl nicht damit gerechnet, dass ihre Rede gefilmt und noch Tage danach im Internet nachzuhören sein würde. Die konservativen CDU-Getreuen machten es sich an rustikalen Biertischen bequem, während “Zensursula” mit markigen Sprüchen auftrumpfte, die in der Netzgemeinde bitter aufstoßen: Die Gegner von Internetsperren bezeichnet von der Leyen pauschal als “die Linken” und poltert “Himmel noch mal! Macht dem ein Ende!” (Quelle spiegel.de)
Seit heute gehören mehrere Schweizer Städte zum Kreis der Metropolen, welche virtuell via Google Streetview besucht werden können. So auch meine Heimatstadt Basel. In der Schweiz hat sich Google offenbar die Mühe gemacht, auch jede Quartierstrasse abzufahren. Jetzt kann also die ganze Welt sehen, wo ich wohne… ob es sie auch interessiert?
Google weiss, wo ich wohne…
Google Streetview ist zwar eine feine Sache, wenn es darum geht, andere Städte zu erkunden, aber wenn denn das eigene Haus oder das eigene Auto auf Google zu sehen sind, ist es schon ein anderes Gefühl. Ich kann alle gut verstehen, welche Google’s Streetview als Eingriff in die Privatsphäre empfinden.
Wochenlang rätselte die Schweiz: Wer ist Ali Kebap? Was schon länger vermutet wurde, ist nun offiziell bestätigt. Hinter Ali steht die Allgemeine Plakatgesellschaft APG, die mit dem sympathischen Döner-Verkäufer Werbung in eigener Sache machte.
Quelle: APG
Wenn ich mir das Motiv so anschaue, würde es allerdings auch gut zu einer SVP-Kampagne gegen Überfremdung und Einwanderung passen…
Irgendwie fühlt man sich in Basel bedroht. Wie heute üblich, geht die aktuelle Bedrohung von der eigenen Bevölkerung und anderen Personen, die sich im öffentlichen Raum in der Innerstadt aufhalten, aus. Also höchste Zeit, Kameras zu installieren, wie bazonline.ch heute berichtet.
Quelle: stock.xchng
Bei den Kommentatoren auf der Webseite der Basler Zeitung stösst die neue Massnahme auf viel Zustimmung – nach dem Motto „Wer nichts zu verbergen hat, kann nichts dagegen haben“. Ich habe auch nichts zu verbergen, trotzdem bestehe ich auf mein Recht auf Privatsphäre, auch wenn ich mich im öffentlichen Raum bewege. Die Sicherheit wird mit diesen Kameras nicht erhöht, aber wir verlieren wieder ein Stücken Freiheit – das ist sicher.
Achtung, dieser „IQ-Test“ kursiert aktuell im Web, Besucher werden via Banner und Pop-ups zum angeblich kostenlosen IQ-Test gelockt. Aber Achtung: Um das Ergebnis zu erhalten, muss man die eigene Handy-Nummer angeben und löst damit ein SMS-Abo, welches mit 21 Franken pro Woche zu Buche schlägt. Diese Kosten stehen wie üblich nur im Kleingedruckten, welches auf der Webseite fast nicht lesbar ist (graue Schrift auf grauem Hintergrund).
Hier zum Nachlesen das Kleingedruckte:
Abo CHF 3/sms. 7 SMS / Woche
Erster Inhalt gratis. Abo-Service herausgegeben von “Mobcode”, Code&Partners sprl 47, Boulevard St Michel – 1040 Bruxelles (BE). 0 859 964 881. Die Kosten belaufen sich auf CHF 3 pro wap sms, max. 7 SMS pro Woche. Sie erhalten 3 Kredite pro Tag um 3 Produkte herunterzuladen (Klingeltöne, Logos und Spiele), die nicht heruntergeladene Produkte behalten IHRE Gültigkeit, auch nach der Abmeldung. Sie können sich jederzeit abmelden: senden Sie STOP WBCHCP an die 911. Unterstützung: 0848 123 767. Der Zugang, Teilnahme und Nutzung vom Service sind volljähringen Personen und/oder minderjährigen Personen mit Zustimmung der rechtlichen Vertreter erlaubt. Bei Teilnahme und Nutzung dieses Service, haben Sie die Bedinungen/Kosten/Abovorschriften zur Kenntnis genommen und akzeptiert. Sie müssen die WAP Option im Handy aktivieren. Ist Ihr Handy Wap kompatibel? klicke hier
Ich glaube, der eigentliche Intelligenz-Test besteht darin, ob man so dumm ist und die Handy-Nummer angibt oder nicht. Leider gibt wohl immer noch genug Leute, die auf solche Betrügereien hereinfallen.